Nov 19, 2012
Nov 16, 2012
Eure Kreativität ist gefragt!
Wie ich auf Deutschland is(s)t vegan erfahren habe, hat das "ökofairvegane" Label bleed clothing derzeit eine nette Aktion laufen: Ihr überlegt, wie man bestimmte Alltagsaktivitäten nachhaltig verbessern kann, macht davon ein Foto, mailt es an info@bleed-clothing.de und gewinnt 4 x 4 Gutscheine zu je 100€, die Ihr dann direkt in coole Klamotten umsetzen könnt. An Kategorien stehen ECO, SPORT, FAIR und TIERSCHUTZ zur Auswahl, Einsendeschluss ist der 30.11.2012. Mehr Infos erhaltet Ihr per Klick auf das Bild oben oder auf den Link zu Deutschland is(s)t vegan, wo es bis Ende des Jahres zusätzlich noch einen Rabattcode für Bestellungen im bleed Online-Shop gibt.
EU Campaign: Gender Balance on Corporate Boards
The EU has started a campaign promoting gender balance on corporate boards. According to their website, women are still largely outnumbered by men in positions of responsibility in all fields:
In national parliaments, for example, less than one in four members is a woman (grat differences across the EU). In the European Parliament, three in ten members are women (2009-2014). The situation is worst in business with, on average, one out of ten women members of boards in Europe's largest publicly quoted companies and only 3% of board chairpersons.
Although ensuring gender balance in decision making positions is mainly the responsibility of individual EU countries, the European Commission has long recognised the need to promote gender balance in decision-making processes and positions and the European Commission is encouraging the process by various means [like sponsoring me to show you this video].
How do you like it? Does their point come across?
Nov 11, 2012
New Username on Twitter: @anninaluzie
This morning I decided to change my Twitter username from @girlscanblog to @anninaluzie. For as @girlscanblog, I felt bad whenever I posted something that wasn't directly related to this blog. Girls Can Blog is a great project and my principal digital residence, but it does not fully represent me as a person. Besides gender equality, blogging and networking, I am also interested in issues like Yoga, health, photography, traveling, poetry, or design, to name but a few. I feel that renaming my account allows for more freedom and authenticity, and better content as a consequence. For example, I have been fairly active on yogannina lately and feel that you'd be missing out on helpful stuff if I continued to tweet feminist stuff only. Those of you who have been following me might have noticed little topic excursions like that here and there already.
My intention for @anninaluzie is to publish selected content from all my current and future social media accounts like Instagram, Pinterest and tumblr. On these platforms, my username is anninaluzie already, so I'm hoping @anninaluzie will reduce general confusion and aid searchability.
And since I have your undivided attention now, I would also like to remind you of my bilingual Christmas newsletter. It's a rather personal piece of writing I mail out to friends, family and complete strangers once a year. If you've never received one before, add yourself to the mailing list for free now. I promise I won't send you any other unsolicited crap throughout the year. Just one single, fun email. :)
Oct 30, 2012
Yoga Love - Further Questions?
I know that some of you are interested in my Yoga practice, so I thought I'd take the opportunity and point you to Yogannina again - my mostly Yoga tumblr, where I reblog Yoga photos and have lately started taking questions. Amongst others, I have already answered the following:
I love answering these as much as I love talking about Yoga. And those of you who know me in real life know just how much I love talking about Yoga. :)
Should you have questions of your own or would just like to follow my activities at Yogannina, hit me up here or add the blog's URL to your feed reader. No need to be shy: Unless you ask me to publish your name, I will answer all questions anonymously. To begin with, I have written up my own Yoga story. Perhaps you have questions or comments on that?
Oct 29, 2012
Oct 26, 2012
Was bringt die Kommentarfunktion (Unternehmen)?
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| Bild: Quelle |
TLDR: Ohne Kommentare kein Social Web. Ohne Kommentarfunktion keine Kontrolle, kein Feedback, kein Effizienzgewinn, mieser Kundendienst, zusätzliche Kosten.
Kommentare sind das, was das Social Web vom klassischen Internet unterscheidet: Sie bieten die Möglichkeit, miteinander in Austausch zu treten. Sei es unter Blogartikeln, Facebook-Posts oder in Foren. Im Grunde besteht das ganze Web 2.0 aus Kommentaren. Ihre wesentliche Funktion ist es, Feedback zu ermöglichen. Dies ist für private Bloggerinnen ebenso wertvoll wie für Firmen. Und zwar nicht nur, wenn Userinnen loben, sondern auch und erst recht, wenn sie die Kommentarfunktion nutzen, um ihrem Ärger Luft zu machen. Was das in Zahlen bedeuten kann? Folgen Sie bitte dem Sprung.
Kommentare sind das, was das Social Web vom klassischen Internet unterscheidet: Sie bieten die Möglichkeit, miteinander in Austausch zu treten. Sei es unter Blogartikeln, Facebook-Posts oder in Foren. Im Grunde besteht das ganze Web 2.0 aus Kommentaren. Ihre wesentliche Funktion ist es, Feedback zu ermöglichen. Dies ist für private Bloggerinnen ebenso wertvoll wie für Firmen. Und zwar nicht nur, wenn Userinnen loben, sondern auch und erst recht, wenn sie die Kommentarfunktion nutzen, um ihrem Ärger Luft zu machen. Was das in Zahlen bedeuten kann? Folgen Sie bitte dem Sprung.
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Oct 12, 2012
Teresa Bücker erklärt, warum es uns nicht um Gleichstellung gehen kann
Sehr gute, wahnsinnig clevere Keynote über die Arbeitskultur der Zukunft.
Bin begeistert, hört sie Euch unbedingt zuende an.
Mehr Tessa findet Ihr hier.
Bin begeistert, hört sie Euch unbedingt zuende an.
Mehr Tessa findet Ihr hier.
Oct 10, 2012
Australian Prime Minister Teaches Opponent a Feminist Lesson / Owns It
"Australian Prime Minister Julia Gillard calls out the opposition leader, Tony Abbott, on his constant misogyny. Every [Australian] woman should be educated on Tony and his blatant disregard for women." (Felicity Jayn Heath)
Die Mädchenmannschaft hat den Text ins Deutsche übersetzt und ein paar kritische Anmerkung zu Julia Gillard und der Siutation angefügt.
Die Mädchenmannschaft hat den Text ins Deutsche übersetzt und ein paar kritische Anmerkung zu Julia Gillard und der Siutation angefügt.
Oct 9, 2012
Wanted: Berlinerinnen!
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| Foto: Kein Abseits! |
Kurzentschlossene Studentinnen aus Berlin, aufgepasst! Das Projekt kein Abseits!, das sich unter anderem die Förderung von Mädchen der 5. und 6. Klassenstufe vorgenommen hat, sucht derzeit noch junge Frauen, die sich für Bildungsgerechtigkeit oder Nachhaltige Entwicklung einsetzen möchten. Für das erste Themenfeld werden Lernmentorinnen gesucht, die eine bestimmte Grundschülerin acht Monate lang begleiten möchten. Das zweite Projekt wendet sich auch an Jungs und ist eher freizeitorientiert: Was gibt es in Berlin rund um das Thema Umwelt gemeinsam zu entdecken? In entsprechenden Workshops und Schulungen wirst Du für Deinen Einsatz fit gemacht und während der Projektdauer begleitet. Interesse? Weitere Infos findest Du hier, mit konkreten Fragen kannst Du Dich bis zum 15. Oktober aber auch noch direkt an Gloria Amoruso wenden.
MIZ: Sponsoring innovativer Medienformate
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| Foto: Quelle |
Und gleich noch ein Aufruf mit Deadline: Das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) sucht bis zum 29. Oktober innovative, crossmediale Formatkonzepte, die es 2013 fördern könnte. Idealerweise setzen die eingereichten Ideen an der Schnittstelle zu neuen Medien an und bieten gesellschaftlichen Mehrwert. Das MIZ greift den Gewinnern schließlich auf dem Weg von der Idee über den Piloten bis zur seriellen Produktion finanziell und ressourcentechnisch unter die Arme. Weitere Infos zu der Aktion mit dem Namen mediaCube findet Ihr hier.
Oct 8, 2012
Bloggerinnen gesucht!
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Der open mike, einer der wichtigsten deutschsprachigen Nachwuchswettbewerbe für Prosa und Lyrik, sucht Literatur-BloggerInnen bis 35 Jahre, die Lust haben, die Veranstaltung am 9., 10. und 11. November in Berlin vollzeit digital zu begleiten. Ziel der Aktion soll neben Liveberichterstattung sein, "eine Plattform für junge
Literaturthemen zu begründen". Es gibt einen leitenden Redakteur, ein paar Content-Ideen und eine Aufwandspauschale, deren Höhe mir unbekannt ist. Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren findet Ihr hier. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2012.
(Bildquelle: boersenblatt.net)
Oct 7, 2012
Loop-Sucht (mit Anleitung)
Je nach Dicke der Wolle habe ich auf einer 12er-Rundnadel mit 80cm Umfang um die 100 Maschen angeschlagen: für die Loops links auf den Bildern von oben nach unten 90, 120 und 110. (Wie das geht, wird in diesem deutschsprachigen How-To-Video schön langsam erklärt.)
Wenn der Schal schließlich die gewünschte Breite erreicht hat, einfach abketten. Dabei ist nur zu beachten, dass noch genügend Wolle für eine ganze letzte Loop-Runde übrig ist.
Die Wolle für die oberen beiden Schals habe ich in Berlin-Wilmersdorf bei bouclé + café gekauft, den dritten ganz unten habe ich aus noch vorhandenen Wollresten gestrickt. Sieht man ihm aber, wie ich finde, überhaupt nicht an.
Und wer jetzt schon anfängt, kriegt sicher auch noch rechtzeitig ein paar hübsche Weihnachtsgeschenke zusammen.
Oct 4, 2012
Jetzt noch gegen das Leistungsschutzrecht unterzeichnen
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| Photo: Source |
Die entsprechende elektronische Petition ist nur noch eine knappe Woche online. Worum es geht, hat Sascha freundlicherweise ausführlich erklärt: Warum man machmal auch schlecht formulierte Petitionen mitzeichnen sollte.
Das Wort "Petition" entstammt übrigens dem lateinischen Wort petitio, zu Deutsch Angriff. Let's go!
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14:30
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Germany,
Internet,
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Oct 3, 2012
Warum Bloggen manchmal scheiße ist. Und wie das wieder vorbeigeht.
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| Image Source: sihthappens |
Vor einigen Tagen schrieb Smilla einen Beitrag, in dem sie erklärt, warum sie auf ihrem Blog in Zukunft einige Dinge anders machen wird. Es geht in ihrem Text darum, dass Zeit eine knappe Ressource ist: mit zunehmenden Engagements, die sich durch das Bloggen ergeben, schwindet der Spielraum, den man dafür zur Verfügung hat. Und Smilla fragt sich, warum sie anderen Leuten viel Raum gibt, aber sich selbst durch ein immer gleiches, wiederkehrendes Portrait-Format in ein Korsett zwängt, welches ihr nach all den Jahren vielleicht gar nicht mehr gefällt.
Diejenigen unter Euch, die Girls Can Blog schon etwas länger kennen, ahnen vielleicht, dass ich eine Weile lang in einem ähnlichen Dilemma steckte. Einerseits fand ich das Projekt GCB, und alles, wofür es steht - Frauen im Netz, Feminismus, Vernetzung, Bildung, Kunst, Kultur - nach wie vor absolut super und unbedingt erhaltenswert. Andererseits gibt es nicht umsonst schon länger keine klassischen Bloggerinnenportraits mehr. Ich konnte die immer gleichen Fragen meiner Interviews, die ich ursprünglich natürlich ganz absichtlich standardisiert hatte, um mir nicht noch zusätzliche Arbeit aufzuhalsen, nicht mehr sehen. Ich hatte keine Zeit und keine Lust mehr, alle noch so spannenden Antworten ins Englische oder Deutsche zu übersetzen. Mein Blog mutierte neben einer Teilzeitstelle und immer mehr freien Aufträgen - die ich, genau wie Smilla, liebe! - zu einer Stressquelle, die Email nach Email ausspuckte und Aufmerksamkeit forderte, wo meine Konzentrationsfähigkeit längst erschöpft war. Uff. Ich legte also eine ziemlich lange Pause ein und stopfte die immer größer werdenden Lücken zwischen zwei Beiträgen mit ein paar hübschen Bildern. Das Blog aufzugeben kam zwar nie in Frage, aber eine Antwort darauf, was in Zukunft daraus werden sollte, hatte ich auch nicht.
Ich habe alsoein paar andere Dinge viel Yoga gemacht, hin und wieder einen faulen Nachmittag genossen und darüber nachgedacht, es nach einer unglaublich kurzen Novelle vielleicht doch mal mit einem Roman zu versuchen. Eine Idee wäre vorhanden, aber SchrifstellerIn ist, wie eine meiner besten Freundinnen jetzt sagen würde, nicht umsonst ein Beruf. Es wäre wohl auch hier alles andere als einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Zumal mich das ewige Sitzen vor Bildschirmen zunehmend anödet.*
Klingt alles ziemlich chaotisch, fühlte sich eine Weile lang auch so an. Geht aber inzwischen wieder. Ich bin nämlich dahinter gekommen, dass das hier ja nicht umsonst mein höchsteigenes Blog ist, mein in den digitalen Aggregatzustand verwandelter Schweiß und meine pixelierten Tränen, die ich in verdammt nochmal alle Richtungen schubsen kann, in die ich sie schubsen will. Ich habe nicht geschworen, ewig das immer selbe zu tun, niemandem hoch und heilig versprochen, mich persönlich nicht zu entwickeln. In meinem Kopf sind mehr als vierzehn Fragen an die Welt. Manchmal finde ich HTML-Tags gut, manchmal Klamotten und manchmal Sicherheitspolitik.
Daher erlaube ich mir von nun an etwas mehr Annina auf "Girls Can Blog"; und zwar, wann und wie immer es mir in den Kram passt. Auch wenn mir klar ist, dass nicht alle von Euch Hühner herzen wollen. Oder mehrere Stunden pro Woche auf einer Yogamatte abhängen. Aber vielleicht habt Ihr ja trotzdem Lust, noch eine Weile mitzulesen. Würde mich freuen.
Diejenigen unter Euch, die Girls Can Blog schon etwas länger kennen, ahnen vielleicht, dass ich eine Weile lang in einem ähnlichen Dilemma steckte. Einerseits fand ich das Projekt GCB, und alles, wofür es steht - Frauen im Netz, Feminismus, Vernetzung, Bildung, Kunst, Kultur - nach wie vor absolut super und unbedingt erhaltenswert. Andererseits gibt es nicht umsonst schon länger keine klassischen Bloggerinnenportraits mehr. Ich konnte die immer gleichen Fragen meiner Interviews, die ich ursprünglich natürlich ganz absichtlich standardisiert hatte, um mir nicht noch zusätzliche Arbeit aufzuhalsen, nicht mehr sehen. Ich hatte keine Zeit und keine Lust mehr, alle noch so spannenden Antworten ins Englische oder Deutsche zu übersetzen. Mein Blog mutierte neben einer Teilzeitstelle und immer mehr freien Aufträgen - die ich, genau wie Smilla, liebe! - zu einer Stressquelle, die Email nach Email ausspuckte und Aufmerksamkeit forderte, wo meine Konzentrationsfähigkeit längst erschöpft war. Uff. Ich legte also eine ziemlich lange Pause ein und stopfte die immer größer werdenden Lücken zwischen zwei Beiträgen mit ein paar hübschen Bildern. Das Blog aufzugeben kam zwar nie in Frage, aber eine Antwort darauf, was in Zukunft daraus werden sollte, hatte ich auch nicht.
Ich habe also
Klingt alles ziemlich chaotisch, fühlte sich eine Weile lang auch so an. Geht aber inzwischen wieder. Ich bin nämlich dahinter gekommen, dass das hier ja nicht umsonst mein höchsteigenes Blog ist, mein in den digitalen Aggregatzustand verwandelter Schweiß und meine pixelierten Tränen, die ich in verdammt nochmal alle Richtungen schubsen kann, in die ich sie schubsen will. Ich habe nicht geschworen, ewig das immer selbe zu tun, niemandem hoch und heilig versprochen, mich persönlich nicht zu entwickeln. In meinem Kopf sind mehr als vierzehn Fragen an die Welt. Manchmal finde ich HTML-Tags gut, manchmal Klamotten und manchmal Sicherheitspolitik.
Daher erlaube ich mir von nun an etwas mehr Annina auf "Girls Can Blog"; und zwar, wann und wie immer es mir in den Kram passt. Auch wenn mir klar ist, dass nicht alle von Euch Hühner herzen wollen. Oder mehrere Stunden pro Woche auf einer Yogamatte abhängen. Aber vielleicht habt Ihr ja trotzdem Lust, noch eine Weile mitzulesen. Würde mich freuen.
* Aktuell spiele ich sogar mit dem Gedanken, einen Fernstudiengang in [Ihr werdet lachen, hab ich auch erst, aber was soll's:] "Massage, Wellness und Prävention" zu belegen. Wenn ich das wirklich mache, schreib ich was drüber. Versprochen.
Oct 2, 2012
Ein seltener (und kurzer) Fashion-Post
| Ich bin ein ungeübtes Model. Hose und Top: UMASAN |
Letzte Woche habe ich in meiner Berliner Nachbarschaft den neuen Flagshipstore von UMASAN entdeckt. UMASAN ist ein veganes Label, dessen Firmenphilosophie klar von Yoga inspiriert ist. Was mir natürlich direkt und aus Prinzip schon mal gefällt. Und zwar so gut, dass ich nicht nur einen Post über meinen Besuch im Laden auf Wildesdorf veröffentlicht habe (Ihr erinnert Euch vielleicht an von Oliver verfasste lustige Geschichten von Weichspülerkriegen, der App Wander oder Til Schweiger?), sondern das chice Teil von oben auch gleich eingetütet habe. Firmen mit Gewissen gehören nämlich unterstützt.
GCB Shares: Body Parts, Social Media, Seoul, and Veganism
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| Via |
Galadarling is a great source for interesting links. In the last couple of weeks, from what she posted I liked :
How Bri from Designlovefest wrote about her use of social media to supplement her blog.
And Molly Crabapple's report of what happened when she was arrested while occupying Wall Street.
Non-Galadarling links that I found myself include:
V.'s list of fun things to do while visiting Seoul. (I've never been, but I'd loooove to go!)
If you've been thinking about cutting out meat from your diet, check out Leo's guide to a eating a plant-based diet.
A female mechanical engineer tells us what it feels like to work three jobs to fund education and be treated like a worthless piece of meat all the while.
Und zuletzt: Kathi hat einen neuen Blog mit veganen Rezepten gestartet: JUMI JAMI. Passend zum Thema gab es gestern Abend bei mir wieder die erste Kürbissuppe des Jahres. Zwar nicht die von Food and Fotos, die sieht aber auch echt lecker aus.
Eingestellt von
Unknown
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15:30
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Feminism,
Food + Cuisine,
GCB Shares,
Health,
Politics,
Social Media,
South Korea,
USA
Oct 1, 2012
Sep 30, 2012
Last Minute Nominierung, bitte voten!
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| Bildquelle: Virenschleuder-Preis |
Ziemlich last minute wurde eine meiner Social-Media-Aktionen aus dem Jahre 2010 für den Virenschleuder-Preis nominiert: und zwar die vernetzte Hörbuchpaketverlosung hier, auf Love German Books, Die Klappentexterin, Tschau Tschüssi und Janasworld. Die Idee war, eine klassische Win-Win-Situation herzustellen: Promo für die beteiligten Bloggerinnen und Oliver Bottini sowie wertvolle Geschenke für die LeserInnen und Fans. Hat super geklappt, die Aktion kam richtig gut an. Wenn Euch die Idee dieser vernetzten Aktion gefällt, würde ich mich freuen, wenn Ihr diesen Beitrag über die entsprechenden Buttons auf der Seite liken, retweeten oder +1en würdet - dann komme ich nämlich vielleicht auf die Virenschleuder-Shortlist und kann mal wieder sowas machen... ;)
Sep 23, 2012
Sep 18, 2012
Београд, Crna Gora, Hrvatska, ...
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| Photo Source: Popcorn Paranoia |
Veronika von Popcorn Paranoia bereist derzeit den Balkan und postet neben vielen schönen Fotos auch Reiseberichte. Und hin und wieder sogar einen schönen Song. #hachalarm!
Sep 16, 2012
Beautifully Modified Grrrls
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| Photo Source: Beautifully Modified Grrrls |
Body mod is not necessarily my cup of tea - especially not when it comes to breast implants and other cosmetic surgery procedures; I prefer tattoos. But recently, I came across a tumblr called Beautifully Modified Grrrls. It posts submitted photos and questions of girls and women with all sorts of work done and comes complete with an FAQ page where you can read up on your piercing theory. Interrrrresting.
Sep 14, 2012
Fancy Some Paddle Board Yoga?
| Photo Source: Rachel Brathen Yoga Lifestyle |
Rachel Brathen is a Swedish Yoga teacher who lives and works in the Caribbean and likes to do headstands on paddle boards. (Have any of you ever tried that?)
I stumbled across an interview with her on MindBodyGreen and moved on directly to like her Facebook page. In that interview, she explains, amongst other things, how Yoga helped her love her body and stop stepping on scales. I, too, will only set my foot on one when I have to at the doctor's these days. Says Rachel:
I stumbled across an interview with her on MindBodyGreen and moved on directly to like her Facebook page. In that interview, she explains, amongst other things, how Yoga helped her love her body and stop stepping on scales. I, too, will only set my foot on one when I have to at the doctor's these days. Says Rachel:
I look the way I look, and I am the
way I am. What's important is that I like myself, not what other people
think. For me that was a huge thing, and yoga has helped me realize
that. Source
Personally, I often find it quite difficult to describe the perks of Yoga without sounding like an overly emotional nutcase, and of course it's quite easy to go green with envy of Rachel's picture perfect beach bum life (her boyfriend owns a skate shop, of all things!), but if you can take any more: she's yoga_girl on Instagram.
Sep 13, 2012
Fünf Jahre Mädchenmannschaft!
Meine heißgeliebte Mädchenmannschaft wird fünf und feiert deshalb eine ungewöhnliche Party in Berlin: Auf dem Programm stehen
politische Debatten und Podiumsdiskussionen, Lesungen und Live-Musik,
Fanzine-Workshops und Thaiboxen-Kurse. Den genauen Ablauf mit Uhrzeiten und allem Drum und Dran findet Ihr hier.
Obwohl ich leider selbst nicht anwesend sein können werde, möchte ich Euch dringend anraten, das Datum fett im Kalender zu markieren und rechtzeitig in Neukölln aufzuschlagen. Alleine schon die Location, die ich neulich beim Kaffee trinken mit Franziska eher zufällig entdeckte, ist einen Besuch wert.
22. September 2012 ab 13 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin
Eintritt: 1 bis 10 Euro auf Spendenbasis
Sep 11, 2012
Betonbabe
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| Photo Source: BETONBABE |
Interested in architecture? I've got good news for you. Viviane Hülsmeier collects images of all things urban, architectural, art and design on her blog called BETONBABE.* Based between Berlin and Princeton, where she attended famed universities, Viviane posts visually stimulating - and at times confusing - material mostly in black, grey and white. I like!
*"Beton" is the German word for "concrete".
*"Beton" is the German word for "concrete".
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USA
Sep 10, 2012
GCB Shares
| Photo: Ninia LaGrande |
Medical State of Mind has compiled a list of nursing related blogs.
And Tarek one of educational resources online.
I can relate: Gala Darling talks about not being perfect, i.e. her nose.
Have you ever wondered what it looks like in an Ashtanga/ MySore practice room? Check this out!
I looooove Korean Bibimbap. Green Kitchen Stories shared a lovely vegetarian recipe a while back.
Ninia war neulich auf der dOCUMENTA (13) in Kassel und hat dort, obwohl es ihr dieses Jahr gar nicht so richtig gefallen hat, tolle Fotos gemacht.
Das neue The XX-Album 'Coexist' ist draußen. Hier könnt Ihr es in voller Länge probehören.
Noch bis zum 16. September könnt Ihr Eure Lieblingsfolge der arte-Sendung "Durch die Nacht mit" wählen. Das StadtkindFFM weiß mehr und wartet gleich mit der eigenen Lieblingsfolge auf: hier entlang für einen Ausschnitt aus Christoph Schlingensief trifft Michel Friedman.
AllFacebook.de erklärt in einer Infografik, wie man eine Facebook Page erstellt.
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14:30
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Arts + Culture,
Education,
Facebook,
Food + Cuisine,
GCB Shares,
Health,
Lifestyle,
Medicine,
Music,
Social Media,
TV,
Yoga
Sep 9, 2012
Ivy Quainoo - Break Away
Once or twice a year a pop ballad comes out that I listen to for weeks on end. This time, it's Ivy Quainoo's "Break Away". The shaky clip below is the only one I could find of her performing at least half the song live, but I guess it's better than nothing. What an amazing voice, and she's only twenty.
Sep 8, 2012
Female Yoga Bloggers
After having compiled a list of Yoga apps I like to use myself the other day, I would now like to introduce to you a couple of women who maintain Yoga blogs that I read regularly.
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| Photo Source: Damn Good Yoga |
First, there's Megan of Damn Good Yoga. Like myself, Megan practices Ashtanga Yoga and often writes about her personal routine. Her blog is not necessarily directed at beginners, but rather at regular practitioners who will most certainly be able to relate to her journey and struggles. As far as I'm aware, her blog is one of a kind in the Ashtanga community.
Another Ashtanga blog I enjoy is Laruga's PeaceLoveYoga. As an authorized level 2 teacher in the lineage (big deal in the Ashtanga Yoga tradition), her work frequently takes Laruga around the globe, from where she likes to update her readers. Check out this video of her explaining her profession.
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| Photo Source: Elizabth Antoinette |
Then there's Anna of Curvy Yoga who I introduced on GCB last year. Her mission is to prove that Yoga is for everybody, no matter what size or shape. Not only in terms of own body love, her blog is a true self-esteem booster.
I also enjoy Elizabth's blog and tumblr. She's a resident of Portland, Oregon, where she teaches Vinyasa Yoga classes and sells selfmade fashion items and accessories like scarves. Since she eats vegan, food and lifestyle are big issues for her also, which I like.
And last but not least, there is Eco Yogini from Halifax, who describes herself as a "passionate ecoholic, yogini and feminist". Besides discussing topics from natural deodorant to how to eco-clean your Yoga mat, she also talks about everyday life in Canada. I like.
Sep 6, 2012
Selbst Drüberleben
Wahrscheinlich habt Ihr es längst an anderer Stelle mitbekommen, aber ich habe es hier noch nicht erwähnt: Im August ist das Jugendbuch Mach’s selbst. Do it yourself für Mädchen bei Beltz & Gelberg erschienen. Chris Köver und Sonja Eismann, die Chefinnengehirne hinter dem Missy Magazine, haben es herausgegeben und mich gebeten, ein paar Seiten beizusteuern. Und zwar durfte ich erklären, wie meiner Meinung nach Bloggen geht.
Neben Anleitungen zum Songs produzieren und schlagfertig Kontern (um nur zwei Beispiele zu nennen) sind darin also auch ein paar Tipps dazu zu finden, wie mensch guten Content produziert und sich ordentlich vernetzt, damit die Welt von diesem Content auch was mitbekommt. Zum Weiterlesen: Ausführlichere Rezensionen haben Anna und Magda verfasst.
Und natürlich ist die ganze Chose nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungs zwischen 10 und 16 Jahren geeignet, die bei der Gelegenheit gleich lernen können, dass natürlich alles für alle ist und es in Wahrheit keine gesonderten Jungs- und Mädchensachen gibt. Auch wenn Marketingspezialisten aller Produktgenres uns das ständig weiszumachen versuchen.
Außerdem wollte ich Euch noch auf Kathrin Weßlings Buch Drüberleben hinweisen. Viele werden sich an ihr sehr erfolgreiches, wenn auch nicht immer leichtmütiges, gleichnamiges Blog erinnern. Sie hatte damit damals den Titel "Bloggermädchen des Jahres 2010" der Mädchenmannschaft gewonnen. Gratulation jetzt auch zum Buch, ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg, Kathrin!
Aug 21, 2012
Infographic: Why Educating Inmates is Necessary
"1 in 3 women will return to prison within three years of being released. But studies show that when women attend classes in prison, that number drops to 1 in 10."
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| Via |
Jul 16, 2012
Jul 14, 2012
My Personal Top 6: Yoga Apps
| My Yoga mat rolled out in Austria. |
Be advised, though, that joining a Yoga school and seeing an actual teacher is always better than trying to fold into complicated poses by yourself at the risk of injury!
1. Ashtanga Yoga with Michael Gannon - USD $ 2.99 / € 2.39
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| Sorry, no larger icon available. |
2. Insight Timer - Meditation Timer - USD $ 1.99
Every good practice begins with a short meditation and ends with a decent Savasana (relaxation). I like to time these because I've still got things to do after my practice and wouldn't want to risk falling asleep - even though this has never happened to me yet. Insight Timer has got plenty of pleasant singing bowl and bell sounds and lots of options to customize and save ringing intervals. It also offers detailed statistics on your meditation habits and a community function where it shows you who else is meditating around the world. If you were so inclined, you could even get in touch with those people and use the app as a social network for meditators. Totally worth the USD $ 1.99.
3. Yogamour Video Podcast - Free (German)
Yogamour is a video podcast that I use like an app: I just save my favorite Yogamour episodes to my phone's iTunes library and throw in a routine whenever I feel like I need a change from the Ashtanga Primary Series. Instructor Bärbel Miessner is a decently trained Jivamukti Yoga teacher who - perhaps thanks to her long-standing private Ashtanga practice - puts together the nicest brief Vinyasa flows on the planet. Divided into beginner, intermediate and pro sequences, everyone will find something to their taste here. Absolutely recommendable!
4. Authentic Yoga with Deepak Chopra and Tara Stiles - USD $ 1.59
This was the first Yoga app I bought, long before I got into Ashtanga Yoga. I like how Tara's app offers short routines sorted into categories like "flexibility", "strength", "body awareness" and so on. Each suggested routine is between five and twelve minutes long. You may also put together and save your own sequence. The app's pose archive is sorted by level of practice, which makes sense when combining own routines. However, I wouldn't necessarily recommend this app to absolute beginners, as Deepak Chopra's explanations of the poses are rather short and imprecise. Additional features of this app I haven't tried yet are its "Community" and "Ask Tara" options. If you've got USD $ 1.59 to spare, check it out.
5. Nike Training Club - Free
This is not a Yoga app, but it offers stretching and strengthening workouts that will certainly advance your practice. Your arms, sinews and abdominal muscles will thank you for the extra work you put in with NTC for sure. The workouts are doably short which I like, because who wants to spend too much time exercising when all you want to do is finally hold crow pose. Perfect for days when you can't make it to a Yoga class but still desire some body movement. With easy on the eye statistics on progress, customizable workout music from your own library and free rewards like healthy recipes, you can't go wrong here. The app's only downside: with a weight of over 600 MB, don't be surprised when suddenly all your free storage space is used up.
6. iYoga+ - Free (German)
This German language app offers complete Yoga video "lessons" which are between 15 and 30 minutes long. With a comparatively small pose base, this app seems to be suited especially well for beginners. Since it's free, checking it out won't hurt. And who knows, you might end up liking it.
May 25, 2012
Was auch nicht geht...
ist, fünf Fotos von einem Blog zu klauen, ein paar erfundene Behauptungen hinzuzufügen, das alles in einem Zeitungsartikel zu veröffentlichen und dann zu behaupten, das sei Werbung. Smilla Dankert ärgert sich in ihrem offenen Brief an die RHEINPFALZ zu Recht.
May 24, 2012
Warum nuttig aussehen ungeil ist
| Mein Outfit zum Slutwalk 2011 |
"Stelle fest: Im Sommer fallen Prostituierte im Straßenbild kaum noch auf."
Diesen Status habe ich heute Nachmittag auf Facebook veröffentlicht.
Nicht mehr als die Feststellung, dass die aktuelle Mode auf
dem Straßenstrich nicht allzu weit von dem entfernt ist, was viele junge
Frauen in der Freizeit tragen: knappe, eng anliegende, durchsichtige
Kleidung und High Heels. Es scheint, als würden
Prostituierte und Nicht-Prostituierte in dieser Saison in
denselben Läden shoppen. Optimistisch betrachtet könnte das für
Prostituierte bedeuten, dass das Ansehen ihres Jobs in der Gesellschaft - womöglich gar dank
YouPorn - gestiegen ist. Ihre Dienstklamotte finden sie inzwischen nicht mehr nur in überteuerten Sexshops in dreckigen Gegenden, sondern
in den Casual Dress-Sparten von Forever 21 und H&M.
Pessimistisch betrachtet ist derzeit eine Art Weiblichkeit hip, die
immobilisiert: wegrennen, anpacken, oft auch
nur ein paar Meter gehen - ist in solchen Hacken nicht.
Dabei habe ich nichts gegen hohe Schuhe. Ich besitze selbst diverse Paare und trage sie zu besonderen Anlässen (!) in Innenräumen (!) gerne. Kombiniert zu Kleidungsstücken, von denen ich mir einbilde, sie seien stilvoll. Stilvoll à la Carolyn Bessette, nicht Katie Price. Kurzes Unterteil oder schulterfrei. Eng oben- oder untenrum. "Ordentlich" halt und ein bisschen so wie beim Schminken: Wenn es neben der Drei-Farben-Regel, an die ich mich praktisch nie halte, überhaupt etwas gibt, das ich aus Modezeitschriften gelernt habe, dann, dass frau den Mund oder die Augen schminkt. Geiz ist geil - außer an Fasching.
Es geht mir dabei überhaupt nicht darum, uns den Spaß an modischer Selbstverwirklichung zu verderben. Es geht mir darum, ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und Beweggründe zu schaffen. Was genau finde ich an meinem Outfit gut? Fühle ich mich in meiner Kleidung sicher und frei? Lange vorbei sind die Zeiten, in denen ich Paris Hiltons unterhosenloses Aussteigen aus einem Taxi als feministischen Akt fehlgedeutet habe. In denen ich mir Pole Dancing als Trendsportart hätte verkaufen lassen.
Grundsätzlich muss klar sein, dass keine Klamotte Anmachen oder dumme Sprüche legitimiert. Auch nicht, wenn es sich bei der Frau um eine Prostituierte handelt. Egal wie "nackt", "billig" oder sexy eine Frau auf der Straße aussehen mag, verbale oder körperliche Übergriffe sind niemals gewollt, erwünscht oder auch nur okay. Leider weiß ich aus eigener Erfahrung, dass selbst eine halbstündige ÖPNV-Fahrt in einem Spaghettiträger Top und einer langen Hose viele Männer dazu animiert, mir ihre Meinung über mein Aussehen mitzuteilen. Will ich nicht hören. Hat mit Komplimenten nichts zu tun, nur mit mangelnder Impulskontrolle und Grenzüberschreitung. Wir alle müssen tragen dürfen, was wir wollen, ohne deswegen bedrängt zu werden. Deshalb unterstütze ich Initiativen wie den Slutwalk und Hollaback.
Ein freizügiges Outfit aus Spaß zu tragen unterscheidet sich nämlich grundlegend davon, es für den Lebensunterhalt zu benötigen. Nur die wenigsten Prostituierten haben sich ihren Berufsweg gewünscht. Ich möchte also, dass die jungen Frauen, die sich nicht prostituieren müssen, ihre Wünsche überdenken. Damit sie schnell genug wegrennen können, wenn es drauf an kommt.
Dabei habe ich nichts gegen hohe Schuhe. Ich besitze selbst diverse Paare und trage sie zu besonderen Anlässen (!) in Innenräumen (!) gerne. Kombiniert zu Kleidungsstücken, von denen ich mir einbilde, sie seien stilvoll. Stilvoll à la Carolyn Bessette, nicht Katie Price. Kurzes Unterteil oder schulterfrei. Eng oben- oder untenrum. "Ordentlich" halt und ein bisschen so wie beim Schminken: Wenn es neben der Drei-Farben-Regel, an die ich mich praktisch nie halte, überhaupt etwas gibt, das ich aus Modezeitschriften gelernt habe, dann, dass frau den Mund oder die Augen schminkt. Geiz ist geil - außer an Fasching.
Es geht mir dabei überhaupt nicht darum, uns den Spaß an modischer Selbstverwirklichung zu verderben. Es geht mir darum, ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und Beweggründe zu schaffen. Was genau finde ich an meinem Outfit gut? Fühle ich mich in meiner Kleidung sicher und frei? Lange vorbei sind die Zeiten, in denen ich Paris Hiltons unterhosenloses Aussteigen aus einem Taxi als feministischen Akt fehlgedeutet habe. In denen ich mir Pole Dancing als Trendsportart hätte verkaufen lassen.
Grundsätzlich muss klar sein, dass keine Klamotte Anmachen oder dumme Sprüche legitimiert. Auch nicht, wenn es sich bei der Frau um eine Prostituierte handelt. Egal wie "nackt", "billig" oder sexy eine Frau auf der Straße aussehen mag, verbale oder körperliche Übergriffe sind niemals gewollt, erwünscht oder auch nur okay. Leider weiß ich aus eigener Erfahrung, dass selbst eine halbstündige ÖPNV-Fahrt in einem Spaghettiträger Top und einer langen Hose viele Männer dazu animiert, mir ihre Meinung über mein Aussehen mitzuteilen. Will ich nicht hören. Hat mit Komplimenten nichts zu tun, nur mit mangelnder Impulskontrolle und Grenzüberschreitung. Wir alle müssen tragen dürfen, was wir wollen, ohne deswegen bedrängt zu werden. Deshalb unterstütze ich Initiativen wie den Slutwalk und Hollaback.
Ein freizügiges Outfit aus Spaß zu tragen unterscheidet sich nämlich grundlegend davon, es für den Lebensunterhalt zu benötigen. Nur die wenigsten Prostituierten haben sich ihren Berufsweg gewünscht. Ich möchte also, dass die jungen Frauen, die sich nicht prostituieren müssen, ihre Wünsche überdenken. Damit sie schnell genug wegrennen können, wenn es drauf an kommt.
May 13, 2012
Radical Self Love Sunday
"The thing with being miserable and being depressed - which I clearly was - is: when you're not eating, it's even more difficult to feel any better. (...) Depression is bad enough. Depression and starvation is absolutely catastrophic."
Stop dieting, people. Get active and eat fewer meat and more fruit and veggies instead. You're already perfect the way you are!
May 6, 2012
Female Beatboxing
Steff la Cheffe is a Swiss beatbox artist who rose to fame in Switzerland as one of the few local women in hip hop. Check out the above clip of 2008 to find out more about her motivation and the beatbox scene or the one below to see what has become of her: a pro musician with feminist views. In "Annabelle" she rants against the ideas promoted by typical women's magazines. ("Annabelle" is also the name of one of Switzerland's most famous publications in that department.)
Second clip via Franziska Schmid.
In case the clips don't load properly, here are their direct links: Clip 1, Clip 2.
Second clip via Franziska Schmid.
In case the clips don't load properly, here are their direct links: Clip 1, Clip 2.
May 5, 2012
Errpeehzwölf - die Re:publica mit @girlscanblog
Wer noch nie auf der Re:publica war, muss wissen, dass sie im Grunde
eine Twittererkonferenz ist. Ein Ort, an dem sich Leute, die unter
Nicknames Kurznachrichten schreiben, mal im RL ("Real Life") sehen
möchten. Sehen wie: von weitem Betrachten. Re:publicaner sind
Leute, die es schaffen, alle gleichzeitig an einem nicht-virtuellen Ort
zu sein, und es trotzdem fertig bringen, nur neben Leuten zu stehen, die
sie auch sonst jeden Tag treffen. In der Kalkscheune, dem
ursprünglichen Veranstaltungsort, hatte mensch für derlei Verhalten noch
brauchbare Ausreden: zu voll, zu verwinkelt, zu weit weg vom total
nahen Friedrichstadtpalast, wo die andere Hälfte des Programms
stattfand. In der neuen Location, der STATION Berlin, ziehen diese Ausreden nicht mehr.
Die STATION ist ein alter Bahnhof turned
Event-Areal. Ihre Hallen und Räume sind über einen Hof miteinander
verbunden, der zum einzigen Ein- und Ausgang führt. Durch den Mangel an
nahgelegenen Restaurants ist man gezwungen, drei Tage lang in
Sichtweite aller zu essen. Ob man will oder nicht, man erkennt an jeder
Ecke Leute. Die man dann irgendwie nicht grüßt. Obwohl sie sich für fast
dieselben Themen interessieren wie man selber und zum Glück auch
weniger gut aussehen als auf ihren coolen Profilbildern. Alleine
herumstehen ist allerdings immer noch besser, als wieder zu gehen. Zu Hause wäre nämlich
nur wieder das Internet, in dem alle, aber auch wirklich absolut alle,
über die Re:publica reden.
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| Auch dabei: die Bloggerinnen @einaugenschmaus und @ninialagrande |
Wer
aufgrund beruflicher Verpflichtungen das Pecht hatte, nicht alle drei
Tage anwesend sein zu können, dem soll für's nächste Mal gesagt sein: Für die Teilnahme an der Re:publica kann Bildungsurlaub eingereicht
werden. Oder natürlich normaler Urlaub, was aufgrund des privaten
Interesses der meisten Teilnehmer an den besprochenen Themen und dem
vielen Freibier gar keine so abwegige Idee ist.
| Wo liegt überhaupt dieses Äthiopien? Markos Lemma klärt auf. |
Experten wie Leander Wattig (@wasmitbuechern) oder Markos Lemma (@eweket) erzählen einem auf der Re:publica nämlich Dinge, die man wirklich
noch nicht wusste: Dass die Top 10 der deutschsprachigen Autoren 41% aller
ausbezahlten Schriftstellerhonorare kassieren. Dass die Leute in
Äthiopien nicht Internetzugänge fordern, sondern Zugang zu Facebook. Nur
etwa ein Prozent der äthiopischen Bevölkerung verfügt über einen
Internetanschluss - dasselbe eine Prozent, welches Englisch spricht. Da
die Kommunikation vor Ort in erster Linie mündlich auf der Straße
funktioniert, drucken manche äthiopischen Blogger ihre Artikel aus und
verteilen sie als Flugblätter. Überhaupt muss sich ändern, dass die
meisten Informationen, die über Äthiopien im Netz erhältlich sind, von
Nicht-Äthiopiern bereitgestellt werden. Blogger wie Daniel Berhane und Billene Seyoum arbeiten daran.
![]() |
| Nette Helfer hinter Speakerin |
Der Titel meines eigenen Workshops lautete dieses Jahr "Delete!". Die Idee war, auf
unterhaltsame Art laut darüber nachzudenken, welche der eigenen Social
Network-Profile, die sich über die Jahre angesammelt haben, eigentlich
noch nötig sind. Der Höhepunkt der Session sollte sein, dass ich nach
Diskussion mit dem Publikum ein paar davon öffentlich lösche. Nach
zweitägigem Last Minute-Orga-Chaos und ein paar bemerkenswerten Aussagen
("Wie, du brauchst für deine Präsentation eine Leinwand und einen
Beamer? Das hatten wir nicht vermutet. In dem Fall würde ich dich
bitten, dir im Programm selbst einen freien Slot auf einer Bühne zu
suchen, die über diese Ausstattung verfügt." - WTF?!?), hat ein fähiger
Bühnenmanager gut mit dem Zufall gearbeitet und mir den perfekten Raum
organisiert. Anstatt im akustisch höchst problematischen Open Space,
dessen Sessions auf dem offiziell verteilten, ausgedruckten Programm
übrigens gar nicht aufgeführt waren, durfte ich Stage 8 besetzen.
Abgesehen von dem auf allen Re:publicas chronisch fehlenden WLAN war
dort die benötigte Technik vorhanden. Zusätzlich war der
Raum etwas abgelegen, dadurch relativ ruhig, und bot genug Platz für die
knapp vierzig Leute, die dann doch noch kamen. Besonders gefreut hat
mich die lebhafte Diskussion im Anschluss an meinen Vortrag, die über
eine Stunde dauerte und mit einem Bier im Hof endete. Zufriedene Tweets
aus dem Publikum, zum Beispiel dieser, gehen immer noch runter wie Öl und machen mich froh und glücklich. Danke an alle, die da waren!
![]() |
| Teil des besten Workshop-Publikums der Welt: @keasone und @zwo_null |
Insgesamt ist die
Re:publica inzwischen weit mehr als das Nerd-Klassentreffen, als
das sie gerne bezeichnet wird. Mit SpeakerInnen wie Neelie Kroes (@neeliekroeseu) und Steffen Seibert (@regsprecher)
und gesellschaftlich relevanten Themen wie Barrierefreiheit,
Menschenrechte, Gleichstellung und Demokratieförderung mausert sie sich
zu einem wegweisenden, partizipativen, internationalen ThinkTank. Dank
der Vernetzung seiner Besucher untereinander und mit der Allgemeinheit
ist dieser Think Tank in den Möglichkeiten seiner Einflussnahme
einzigartig. Die Re:publica ist außerdem eine der wenigen
Konferenzen, auf deren zweiten und dritten Tag man sich ebenso freut wie auf den
ersten. Die angenehme Atmosphäre dieses Jahr lag dabei sicherlich nicht zuletzt am hohen Frauenanteil unter den Speakern und im Publikum.
Auch wenn die Konferenz immer größer und somit die
Konkurrenz jedes Jahr härter wird, hoffe ich sehr, dass ich nächstes
Jahr wieder als Speakerin dabei sein darf. Mich persönlich hat die #rp12
nämlich daran erinnert, warum ich vor sieben Jahren mit dem Bloggen
begonnen habe, und mir so Lust darauf gemacht, damit endlich wieder weiterzumachen. Vielleicht seltener auf Englisch, aber meinungsfreudig und
thematisch ein bißchen breiter gefächert. Hauptsache, ich kann 2013
wieder im Hof der STATION in der Sonne stehen und Menschen wie das happyschnitzel von weitem erkennen.
Apr 17, 2012
Mar 18, 2012
For German Readers: Basketball mal anders
Bei Jule habe ich heute diesen Clip entdeckt, der in etwas über zwei Minuten von drei Hamburgerinnen erzählt. Ihr Ziel ist es, im Sommer bei den Paralympics in London dabei zu sein. Cool!
Mar 17, 2012
For German Readers: Lesen ohne Atomstrom und #rp12
Nach ein paar schweigsamen Wochen hier mal wieder eine Neuigkeit: Gemeinsam mit ein paar anderen Bloggerinnen und Bloggern und flankiert von einem eindrücklichen Who is Who der deutschen Literatur- und Musikszene, habe ich einen Beitrag für das Projekt Lesen ohne Atomstrom erstellt. Was das für eine Aktion ist, hat Ninia schon sehr schön erklärt. Und was es von mir gibt, zeige ich Euch, wenn es online ist.
Außerdem werde ich mich auch dieses Jahr wieder auf der Re:publica produzieren können. Ich habe nämlich einen Workshop in der Kategorie "Unterhaltung" eingereicht. Ausgerechnet. Und der wurde auch noch genehmigt. Verdammt.* Jetzt muss ich mir erstmal überlegen, wie lustig sein auf Kommando funktionieren könnte, und hoffen, dass der Plan dann aufgeht wie ein hausgemachter Ökokuchenteig.
* Ich freue mich natürlich voll. Danke, Leute!
* Ich freue mich natürlich voll. Danke, Leute!
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Feb 20, 2012
Feb 19, 2012
At Sseko, Every Sandal Has a Story
Sseko Designs is a Not-Just-For-Profit business that employs Ugandan girls so they can earn money for higher education:
"Because every employee of Sseko Designs earns above a fair wage, they are able to put over 50% of their salary in a fund that goes directly towards their university education. At the end of the program, each girl also has the opportunity to receive a scholarship from Sseko that matches 100% of their savings."
At around $50 USD per pair of sandals, aiding Ugandan economy comes at a fair price, me thinks. Check out their blog to find out more about Sseko's mission.
Feb 18, 2012
Jan 27, 2012
Lust auf Moldawien?
![]() |
| Quelle |
MitOst e.V. sucht TeilnehmerInnen zwischen 18 und 28, die Lust (und Zeit) haben, auf einer Reise Moldawien näher kennenzulernen. Weitere Infos zu Projekt und Bewerbung findet Ihr hier.
Jan 20, 2012
Jan 16, 2012
Jan 7, 2012
Why Do We Do This to Ourselves?
I appreciate heels as pieces of art, yet hardly ever wear mine. Looking at this, I remember why they certainly shouldn't be part of a daily outfit: risk of injury is too high, plus you can't run fast nor far in case of emergency. To the right is a healthy foot in its natural state.
Jan 4, 2012
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